Ich, Werner von Westerburg, Knappe, und Werner sein Sohn,

bekennen für uns und unsere Erben öffentlich durch diesen Brief

  und tun es kund allen Leuten, die dies sehen oder lesen hören:

 Dass wir dem durchlauchtigsten Fürsten, unserem lieben   Herrn, Landgraf Heinrich von Hessen und seinem rechten     Erben, verkauft mit vorbedachter Absicht und verkaufen an      ihn durch diesen Brief:


        Zu Rengshausen das Gericht, den Zehnten, das Vogtgut

        mit alle dem Recht, wie wir und unsere Eltern das bis hier           her überbracht haben und Licherode an Gericht

        und an Zehnten, und Hausen an Gericht und an Zehnten,

        Lichtenhain und Mosbach, Nenterode, Nausis, Mühlbach;

      zu Binsförth Gericht und Vogtgut; Quentel und Schönlinden        an Gericht und Zehnten; und darüber hinaus all das Recht,       das wir und unsere Eltern an diesen vorgenannten Dörfern,      Gerichten und Gütern bisher gehabt haben:

  

In den Dörfern, auf dem Felde, an Wiesen, an Holz, an Wasser, an Weide, besucht und unbesucht und wie man es nennen mag.


Und des zu Urkunde geben wir ihm diesen Brief und unser Ingesiegel fest besiegelt, als man zählt nach Gottes Geburt dreizehnhundert Jahre danach in dem Dreiundfümfzigsten Jahr, den nächsten Freitag als man singet Invocavit.